Hinweise zum Autor

Joachim Endemann ist am 26. Oktober 1953 in Mülheim an der Ruhr geboren. Es begann schon in der ersten Schulzeit, zuerst noch aus einem Gefühl heraus, sich zu äußern, wenn „etwas nicht zu stimmen“ schien — ob in der Schulklasse oder im Verhalten von Menschen untereinander. Dann, mit wachsendem Bewußtsein, während der weiterführenden Schulzeit (Fachhochschulreife) waren es insbesondere die Diskussionen, die zur Artikulation der eigenen Sichtweise beitrugen: es zählte das bessere Argument. Diese Entwicklung setzte sich fort während der beruflichen (__Schaufenstergestalter; Krankengymnast__) und der (__primär fernuniversitären__) Studienzeit (__zuerst 4 Semester an der Fernuniversität Hagen, u.a. Sozialwissenschaften, dann in den 80er Jahren 2 Semester Kunstgeschichte, mit dem Schwerpunkt „Ikonographie“, an der Universität Santiago de Compostela und, nochmals Jahre später, d.h. in den 90er Jahren, 4 Semester Études germaniques [__inkl. „Histoire contemporaine allemande“__] im Rahmen eines Fernstudiums am „Mirail“ in Toulouse, d.h. zu der Zeit, als ich seit 1994 in den franz. Pyrenäen oft lange Monate des Jahres verbringen konnte in meinem Haus — und das ich schließlich doch im Jahre 2011 verkauft habe__).

Begleitet wurde dies u.a. von Übersetzungsarbeiten (primär Französisch und Englisch, anfangs zu Übungszwecken auch Italienisch und Spanisch, zumal ich diese Sprachen brauchte, als ich in den 80er Jahren für zweieinhalb Jahre in der Schweiz arbeitete), wodurch sich das Verständnis festigte von Themenkomplexen und ihrer mehr oder weniger guten Ausleuchtung durch die jeweiligen schriftlich verfaßten Darlegungen. Denn, wie heißt es so treffend: Geschichte ist das eine, die Schreibung von Geschichte, die Geschichtsschreibung also, ist das andere. Das heißt „Geschichte“ und „Geschichtsschreibung“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe …

Der Hauptgrund, der mich geeignet macht, einen solchen Blog  zu betreiben (__in dem Sinne, wie er dargelegt ist auf der Seite Blog-Hinweise__), liegt aber aus meiner Sicht insbesondere darin, daß ich in meinem Leben nie Wert auf Karriere gelegt habe, sondern darauf, nach Möglichkeit zu bekommen ein besseres Verständnis von den anderen Menschen und auch von mir selbst: Gnothi sauton (__„Erkenne dich selbst“__) las man immerhin einst nicht ohne Grund am Apollon-Tempel in Delphi — und entsprechend waren mir dann wichtiger Reisen zu solchen Orten, obwohl sie nicht notwendig sind zur Selbsterkenntnis, um schließlich zu dem zu kommen, was Anthropos bedeuten kann: wozu dann allerdings auch gehört das Wissen von den Bedingungen, die Teil der Voraussetzung sind, daß sich das jedem Menschen innewohnende Potential tatsächlich entfalten kann.

Persönlich bedaure ich, daß eine meiner größeren Übersetzungsarbeiten (__aus dem Englischen ins Deutsche übertragen und alles in allem ca. 800+ Seiten umfassend, rechnet man meine eigenen Anmerkungen im separaten Anhang mit ein, und die noch korrekturgelesen werden müßte__), die aus meiner Sicht alles andere als uninteressant ist, nicht von mir selbst verlegt werden kann, da die Autoren aus nachvollziehbaren Gründen ausschließlich eine Veröffentlichung über einen etablierten Verlag wünschen. Und so ist lediglich bei der die Rechte der Autoren vertretenden renommierten Literaturagentur Paul & Peter Fritz AG in Zürich der Hinweis hinterlegt, daß es eine diesbezügliche Übersetzung von mir gibt.

Das Thema ist übrigens wesentlich für das Verständnis der Kulturentwicklung des sogenannten „Westens“, d.h. es leuchtet tatsächlich die Ursprünge des Christentums aus. Der von mir gewählte Arbeitstitel dieser Übersetzungsarbeit lautet deshalb: Die große Häresie — wobei der Leser dann entscheiden kann, wem er diese eigentliche Häresie zuschreiben will: den sogenannten Ketzern oder der etablierten christlichen Glaubenslehre …

Mit der Gründung des EndemannVerlages im Januar 2016 und dem vorlaufenden Verkauf meines Taxis Ende November 2015, sind nun alle Bedingungen erfüllt, meiner bereits Jahrzehnte währenden schriftstellerischen Tätigkeit eine publizistische Plattform zu verschaffen, so daß deren Ergebnisse in gedruckter Form in der Edition !_scheuklappenfrei_! erscheinen können — soweit die finanziellen Mittel das erlauben.



Angaben zu den bisher in der Edition !_scheuklappenfrei_! erschienenen und noch erscheinenden Schriften finden Sie hier.



 Mit besten Grüßen, Ihr Joachim Endemann

[__Aktualisiert am 8. September 2018__]